Home
SeloRacing
- Fahrertraining
- Kurventraining
- RideYellow
OltroggeRacing
DesmoVolk
Andreas Selonke
- Auto
- Motorrad
BMW R25/2
Cagiva Elefant 750
Ducati Monster 900
Ducati Monster S4
Ducati Monster 916
Ducati Monster 1100S
Ducati ST3
Ducati ST4
Ducati ST4 Sportiva
Ducati 748 SP
Ducati 916
Ducati 996
Moto Guzzi Cali II
Moto Guzzi Squire
MV Agusta F4 1000 S
MV Agusta F4 Selo
Yamaha XT 500
Yamaha XT 500 Selo
Yamaha XT 500 Miles
Yamaha XT 550
Yamaha XV 750
- Chira
- Oberflächentechnik
Hunderunde Heepen
Downloads
Links
Kontakt
Disclaimer
Impressum

BMW R25/2

Der Vorgänger der R 25/2 war das Modell BMW R 25 mit Teleskopgabel und Geradweg-Hinterradfederung. Von dieser unterscheidet sich die R 25/2 nur geringfügig. Im Gegensatz zur R 25 besitzt die R R25/2 nun eine im Lampentopf integrierte Leerlaufkontrolleuchte, einen „Schwalbenschwanz-Endtopf“, sowie diverse verchromte Bauteile, welche bei der R 25 noch schwarz lackiert waren. Die R 25/2 mit ihren 12 PS, Halbnaben-Bremsen, Teleskopgabel und Geradweg-Hinterradfederung war noch nicht wie die späteren, ab 1955 erschienenen Modelle mit Schwingen versehen. Nachteilig an beiden Typen ist das hohe Gewicht in Bezug auf die doch etwas geringe Leistung, dies besonders im Seitenwagenbetrieb.

Der Doppelrohrrahmen ist aus Stahlrohr geschweißt mit seitlich angebrachten Kugelköpfen für den Seitenwagenbetrieb. Der LS 200 [1] von Steib war ein angemessener Seitenwagen, der jedoch eine spezielle Zahnradübersetzung des Kardanantriebes erfordert. Die Schutzbleche und der Tank sind aus Stahlblech. Das vordere Schutzblech hat noch den geschwungenen Schmutzlappen ins Stahlblech mit eingearbeitet, der bei den Nachfolgermodellen R 26 und R 27 fehlt. Die Felgen sind aus Stahlblech mit Halbnabenbremsen. Der Motorblock ist wie das Getriebe und der Hinterachsantrieb aus Aluminiumguss. Der Endtopf ist direkt am Rahmen mit Blechlaschen befestigt.

Der Motor ist ein längs eingebauter Einzylinder Viertakt-Motor mit seitlicher Nockenwelle und außen neben dem Grauguss Zylinder in verchromten Stahlrohren laufenen Stoßstangen. Diese betätigen die hängenden Ventile im Aluminiumguß-Zylinderkopf über Kipphebel (OHV). Die Kipphebel sind wie der Kolbenbolzen im Pleuel in Bronzebuchsen gelagert. Die Nockenwelle wird über eine Simplexkette von der Kurbelwelle aus angetrieben. Die Ölpumpe ist eine einfache Zahnradpumpe in der Ölwanne, die über einen Schneckentrieb (Untersetzung) von der Nockenwelle angetrieben wird.

Auf dem vorderen Kurbelwellenstumpf sitzt die Gleichstrom-Lichtmaschine, zusammen mit dem Laderegler für den Bleiakkumulator spritzwasserdicht gekapselt unter einem Stahlblech-Deckel. Auf dem hinteren Kurbelwellenstumpf sitzt die schwere Schwungscheibe (mit – im Schauloch einsehbarer – Zündeinstellmarkierung), welche die Einscheibentrockenkupplung aufnimmt. Die Kupplung wird über ein Axiallagers mit einer durch die hohle Getriebehauptwelle verlaufende Druckstange betätigt. Der Vergaser ist ein 22-er Bing-Schwimmerkammervergaser (Modell: 1/22/44) mit konischer Nadel im Rundschieber. Das Nass-Luftfilterelement befindet sich direkt auf dem Vergaser. Der Ansaugfilter ist ein Stahlnetz, welches mit Öl benetzt wird, an dem der Staub sich festsetzt. Er dient der groben Filterung der Ansaugluft. Der Luftfilter wird zur Wartung nicht gewechselt, sondern gereinigt und mit Öl neu benetzt.

Der Antriebsstrang erfordert am Getriebeausgang ein elastisches Drehmoment-Übertragungselement. Dazu ist bei diesem Modell noch eine schwarze Gummi-Vierlochscheibe (Hardyscheibe) am Zweifingerflansch des Getriebes aufgeschoben, die das Drehmoment der Getriebeausgangswelle auf die Zweifingeraufnahme der Kardanwelle überträgt. Diese Hardyscheibe ist wie bei den Nachfolgemodellen aus Stabilitäts-Gründen mit einem umlaufenden verchromten Stahlring bestückt. Die Kardanwelle zum Hinterrad ist hochglanzverchromt und freilaufend. Das am Winkelgetriebe befestigte Kreuzgelenk der Kardanwelle ist gegen Staub mit einer Alu-Schraubkappe abgedeckt. Gegen diese Schraubkappe läuft ein mit der Welle rotierender Dichtungsgummi, der den losen Schmutz aus dem Kardangelenk fernhält. Das Winkelgetriebe im Alugusskorpus ist ein Kegelradgetriebe mit 90°-Umlenkung.

Die R 25/2 war mit Halbnabenbremsen und 19“ Stahlfelgen versehen („Dosendeckel“-Bremsen), welche nicht die Verzögerungswerte erreichen wie die modernen Aluminiumnaben der Nachfolger-Modelle mit größerer Bremsfläche. Bau-Ende [Bearbeiten]

Abgelöst wurde die R 25/2 im Jahr 1953 durch das Modell BMW R 25/3 mit verbesserten Vollnaben-Bremsen (u. a.) statt der „Dosendeckel“-Bremsen der R 25/2 und auf 13 PS angehobener Motorleistung.

Quelle: Wickipedia

Andreas "Selo" Selonke  | selo@seloracing.de